Schnell und effizient soll er sein, der Bewerbungsprozess. Das gilt bereits ganz am Anfang, wenn Bewerber sich informieren. Gut strukturiert, informativ und leicht zu erfassen: So stellen sich die Kandidaten die ideale Stellenanzeige und eine gute Karriere-Website vor. Wie diese konzipiert sein müssen und dass es individuelle Unterschiede beim Leseverhalten der Zielgruppen gibt, zeigen unter anderem neueste Eye-Tracking-Studien.

Eye Tracking – die optimale Stellenanzeige

Das Internet und die damit einhergehende Informationsflut zwingen den Rezipienten dazu, beim Lesen stärker zu selektieren.

Selektion als grundlegender Mechanismus der Wahrnehmung

Diese Erkenntnis ist nicht neu, denn Selektion ist ein grundlegender Mechanismus der Wahrnehmung, der es dem Menschen überhaupt erst ermöglicht, mit seiner Umwelt zu interagieren und seinen Alltag zu bewältigen. Die Trennung von Wichtigem und Unwichtigem geschieht ständig – und ist genau deshalb auch für die Konzeption von Stellenanzeigen wichtig.

Eye Tracking und das F-Pattern

F – wie fast. So wird Online-Content gelesen. F – als Leseform. Das bedeutet, dass Leser vor allem bei  Websites eine bestimmte Lesestrategie verfolgen. So verweilen sie zuerst auf einer horizontalen Ebene im oberen Bereich der Website, bevor sie ein Stück nach unten rutschen und dort ebenso auf horizontaler Ebene weiterlesen – jedoch wesentlich kürzer. In vertikaler Richtung betrachten die Leser zuletzt Inhalte auf der linken Seite.

Es ergibt sich eine F-Form. Jedoch ist diese Art des Lesens nicht auf jedes Produkt und jede Zielgruppe pauschal anzuwenden: So gibt es beispielsweise Unterschiede zwischen dem Leseverhalten von Männern und Frauen, Betriebswirten und Informatikern oder auch Absolventen und Berufserfahrenen.

Fasse die Stellenanzeige kurz

Egal, wer die Stellenanzeige liest und welches Leseverhalten er mitbringt – einige Regeln lassen sich für alle Leser verallgemeinern. Aber was genau „catcht“ nun das Auge? Worauf kommt es bei einer Stellenanzeige an? Wie viel kann sich ein Interessent überhaupt merken?

Eine Anzeige soll verstanden werden, sie soll ansprechend sein und die richtige Zielgruppe erreichen. Die wichtigsten Inhalte von Stellenanzeigen sind die Kerninformationen. Diese sollten so aufbereitet sein, dass die relevantesten Informationen am Anfang stehen, was neueste Eye-Tracking-Studien abermals bestätigen.

Optimale Aufmerksamkeit erregen? Bitte lächeln!

Vor allem Nutzer, die an Online-Medien gewöhnt sind, neigen dazu, Texte nicht mehr gründlich zu lesen, sondern sie nur zu überfliegen, um die wichtigsten Inhalte herauszufiltern. Werden die Kerninformationen einer Anzeige nicht richtig übermittelt, hat man als Unternehmen schon verloren. Damit sich passende Bewerber finden und Zeit und Geld nicht für ungeeignete Kandidaten verwendet werden, gibt es für unterschiedliche Zielgruppen gewisse Richtlinien zur Anordnung von Bild, Text, Slogans, Logos etc.

Beispielsweise erhöht ein Bild eines lächelnden Mitarbeiters am Arbeitsplatz die Dauer der Auseinandersetzung mit einer Stellenanzeige – und damit die Wahrscheinlichkeit einer Bewerbung, da sich Kandidaten länger mit Stelle und Unternehmen beschäftigen.

Haben Sie Fragen zum Aufbau Ihrer Online-Stellenanzeigen oder Webseiten? Sprechen Sie uns an!

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