Eine Stellenanzeige soll die Position möglichst konkret beschreiben und den Wunsch­kandidaten für sein neues berufliches Umfeld begeistern. Am besten mit klaren Inhalten, die verständlich geschrieben sind. Wie Sie Ihre Stellenanzeigen aus der Masse hervorheben und dem Bewerber auf positive Art seinen neuen Arbeitsplatz beschreiben, erfahren Sie hier.

Stellenanzeigen schreiben – so formulieren Sie vom Aufbau her richtig

Die Stellenanzeige ist eine feste Größe in der Arbeitgeber-Kommunikation. Mit ihr suchen Unternehmen nicht irgendeinen, sondern genau den richtigen Mitarbeiter für Ihre Vakanz.

Zielgruppe klar ansprechen

Schon aus diesem Grund sollte eine Ausschreibung konkret und klar in Richtung der Zielgruppe formuliert sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Anzeige beim Bewerber falsche Erwartungen weckt.

Grundlegender Aufbau einer Stellenanzeige

Personalverantwortliche können mit drei grundlegenden Elementen die Ausschreibung ganz im Sinne des potenziellen Mitarbeiters verbessern:

1. Formulieren Sie präzise.
2. Erzeugen Sie Relevanz.
3. Wecken Sie Interesse.

Präzision einer Stellenanzeige

Ein „Klassiker“ in vielen Stellenanzeigen lautet: „Es erwartet Sie ein dynamisches Arbeitsumfeld“. Diese Aussage ist austauschbar und kann in viele Richtungen interpretiert werden. Gehen Sie ruhig einen Schritt weiter und beschreiben Sie, welche Faktoren das Umfeld so dynamisch machen. Präzisieren Sie die Anforderung, vielleicht so: „Damit unsere Mitarbeiter marktgerecht agieren können, legen wir Wert auf regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen.“ Damit geben Sie Ihrem Kandidat einen guten Einblick in sein späteres Arbeitsumfeld.

Relevanz von Stellenanzeigen optimieren

Viele Qualifikationen sind für die eigentliche Tätigkeit oft irrelevant oder zweitrangig. Es ist fraglich, ob es sinnvoll ist, von Projekt­managern, Führungskräften und Java-Entwicklern gleichermaßen einen routinierten Umgang mit den MS-Office-Programmen zu erwarten. Dieser gehört heutzutage zum Standard und sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Stattdessen können Sie Fähigkeiten und Kenntnisse kommunizieren, die wirklich ausschlaggebend für die Stelle sind. Beim SAP-Entwickler könnte es zum Beispiel heißen: „Bei uns haben Sie als SAP-Entwickler auch Kundenkontakt. Daher sollten Sie ein hervorragender Programmierer mit ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten sein.“

Interesse von Bewerbern wecken

Fragen Sie am Ende der Anzeige nicht, ob Sie das Interesse wecken konnten. Wecken Sie es einfach!

Das geht am besten mit klaren Aussagen und einer spannenden, authentischen Umschreibung der Tätigkeit. Wenn Sie einen Ingenieur suchen, der für die städtische Wasserversorgung in Entwicklungsländern verantwortlich sein wird, gewinnen Sie das Interesse eher mit emotionalen Ansprachen: „Ihr Know-how sichert Lebensqualität von Menschen in Entwicklungsländern“. Damit heben Sie das reine Fachwissen auf eine emotionale Ebene. Ob Sie das Interesse wecken konnten,  werden Sie merken, wenn Sie passende Bewerbungen im Haus haben. Ansonsten: Fehlanzeige.

Der Aufruf an alle Personalverantwortlichen lautet: Seien Sie konkret und setzen Sie sich mit den Anforderungen und Qualifikationen Ihrer Vakanz auseinander! Je präziser die Stelle umschrieben ist, desto eher trennt sich die Spreu vom Weizen. Mit anderen Worten: Von Ihrer Anzeige fühlt sich nicht „Max Mustermann“ angesprochen, sondern Ihr Wunschkandidat. Und um den richtigen Mitarbeiter geht es doch, oder?

Zielführende Personalkommunikation nutzen!

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