Personalgewinnung direkt. Das ist Active Sourcing. Egal ob über Lebenslauf-Datenbanken, berufliche Netzwerke oder Social-Media-Plattformen: Headhunting können Personaler heute ohne Weiteres selbst in die Hand nehmen. Wie Sie das Angebot an direkten Recruiting-Möglichkeiten clever nutzen, erfahren Sie hier!

Active Sourcing – Recruiting über soziale Netzwerke

Moderne Kommunikationsformen werden wichtiger, um mit Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Kein Wunder also, dass Social-Media-Portale mittlerweile einen festen Platz in der Personalarbeit haben.

Optimierungsbedarf beim Active Sourcing

Die Studie „Recruiting Trends 2016“, die die Universität Bamberg und die German Graduate School of Management and Law im Auftrag von monster.de durchgeführt haben, fasst die aktuellen Entwicklungen zusammen – und zeigt: Gerade beim Active Sourcing in sozialen Netzwerken gibt es noch Optimierungsbedarf.

Social Media Recruiting über Xing, Facebook und Linkedin auf dem Vormarsch

Die Einstellung gegenüber sozialen Netzwerken hat sich weiter zum Positiven entwickelt – sowohl bei Bewerbern als auch bei Unter­nehmen. Von den im Rahmen der Recruiting-Trends-Studie befragten Top-1000-Unternehmen bewerten ca. 70 Prozent den Einsatz von Social Media im HR-Kontext als positiv. Im Vergleich zu 2012 ist das eine Steigerung von gut 20 Prozent.

Diese Beliebtheit äußert sich in der vielfältigen Nutzung von Social-Media-Kanälen. Sie reicht von der Platzierung von Stellenanzeigen bei LinkedIn über virale Employer-Branding-Kampagnen auf Facebook und Twitter bis hin zur aktiven Kandidatenrecherche über XING.

Plattformen für Active Sourcing

Gerade die Bedeutung des letztgenannten Aspektes dürfte in Zukunft noch größer werden. Denn während die aktive Suche nach Kandidaten in der Vergangenheit vor allem die Domäne von Headhuntern war, um ausgewählte Führungspositionen zu besetzen, findet sie in Zeiten des Fachkräftemangels eine breitere Anwendung.

So ergaben die „Recruiting Trends 2016“, dass Unternehmen bei vier von zehn zu besetzenden Stellen auf eine Direktansprache setzen. Häufig gelingt es Personalern auf diese Weise, Mitarbeiter zu gewinnen, die eigentlich gar nicht auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung sind. Online-Netzwerke wie XING oder LinkedIn bieten hierfür die perfekten Plattformen: Recruiter können über Schlagwörter, Qualifikationen und geografische Filter genau die Kandidaten finden, die auf die jeweilige Vakanz passen – und direkt Kontakt mit ihnen aufnehmen.

Kandidatenansprache: Kurzprofile clever nutzen

Bei der konkreten Ansprache hapert es den „Recruiting Trends 2016“ zufolge jedoch häufig: 3 von 10 Unternehmen nehmen sich keine Zeit, um in der ersten Nachricht an den Kandidaten bzw. die Kandidatin auf die individuellen Fähigkeiten und Qualifikationen ihres Gegenübers einzugehen; stattdessen senden sie generische Botschaften. Die Folge: Ein möglicherweise attraktives Angebot wirkt wie eine unerwünschte Spam-E-Mail.

Dieser weit verbreitete Fehler beim Active Sourcing in Karriere­netz­werken ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil Kandidaten Besuchern über ihre Kurzprofile einen direkten Einblick in ihren Lebenslauf geben. Diese Kurzprofile sind zumeist sehr gut gepflegt: Laut „Recruiting Trends“ gaben über 58 Prozent aller befragten Kandidaten an, dass sie in ihrer Selbstdarstellung im Netz ein wichtiges Instrument sehen, um sich von anderen Bewerbern abzuheben. Bei den Arbeitgebern ist dieser Trend offensichtlich noch nicht angekommen. Nicht einmal jedes fünfte befragte Top-1000-Unternehmen misst den Kurzprofilen im Rahmen von Bewerbungen eine besondere Bedeutung zu.

Recruiting über soziale Netzwerke: Ein kurzes Fazit

Der HR-Trend „Social Media“ setzt sich auch im Jahr 2016 fort. Gerade mit Blick auf die Generation Y dürften sich Recruiting-Aktivitäten noch stärker auf die sozialen Netzwerke konzentrieren. Beim Active Sourcing sollten Personaler dabei sämtliche zur Verfügung stehenden Informationen nutzen, um potenzielle Mitarbeiter adäquat anzusprechen – und den individuellen Kurzprofilen der Kandidaten die entsprechende Beachtung schenken.

Sie möchten mehr über die „Recruiting Trends 2016“ erfahren? Die aktuellen Studien stehen registrierten Nutzern im Download-Bereich von monster.de zur Verfügung.

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