KPIs für Employer Branding? Aus der Welt der Stellenanzeigen ist die Erfolgsmessung in Views, Clicks und Conversions den meisten HR-Abteilungen klar. Doch wie verhält es sich mit dem Erfolg von Maßnahmen, die unter Umständen erst langfristig im Personalmarketing zum Tragen kommen. Wie Sie den Beitrag einer starken Arbeitgebermarke messbar machen, erklären wir Ihnen hier!

Employer Branding-KPIs (Key Performance Indicators) – Messbarkeit mittels Kennzahlen

Employer Branding gehört zu den Schlüsselthemen im HR-Bereich. Insbesondere Mittelständler und öffentliche Arbeitgeber können von einer strategischen Positionierung auf dem Markt profitieren. Doch wie misst man Employer-Branding-Erfolge?

Relevante Informationen messen

HR-Verantwortliche sind es gewohnt, mit Kennzahlen zu arbeiten. Fluktuationsrate, Altersstruktur, Krankenquote: Viele relevante Informationen lassen sich messen.

Employer Branding KPIs nutzen

Employer Branding wirkt in dieser Gemengelage mitunter wie ein Fremdkörper: Emotionale Bildsprachen und kreative Wordings scheinen sich quantitativen Analysen zu verschließen.

Blickt man über den HR-Tellerrand, stellt sich diese Annahme allerdings schnell als Irrtum heraus. Denn auch die Qualität von Marken und Werbung kann man systematisch mit KPIs analysieren. Als typische Methoden gelten unter anderem der Vergleich von Konversionsraten und die Durchführung von Umfragen vor und nach Werbekampagnen oder Rebranding-Maßnahmen.

Kennzahlen für Arbeitgebermarketing

Kein Wunder, dass vermehrt auch die Wirksamkeit strategischer Employer-Branding-Prozesse gemessen wird. Einen systematischen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten hat zuletzt die Bloggerin Elizabeth Lupfer auf The Social Workspace geliefert.

Unserer Erfahrung nach sind es vor allem drei Ebenen, die Personalverantwortlichen Aufschluss über den Employer-Branding-ROI geben:

  • quantitative Erfolgskontrolle:

    Hier empfiehlt sich die vergleichende Analyse klassischer HR-Kennzahlen: insbesondere der Bewerbereingänge pro Monat und der Kosten zur Neubesetzung vakanter Positionen.

  • Bekanntheit / Awareness:

    Um die Außenwahrnehmung eines Arbeitgebers zu untersuchen, eignen sich kurze, prägnante Befragungen – etwa im Rahmen von Online-Bewerbungen. Diese Befragungen können zum Beispiel auf die mit dem Unternehmen assoziierten Werte abzielen.

  • Innenwahrnehmung von Unternehmen:

    Mitarbeiterbefragungen geben mit qualitativen wie quantitativen Elementen schließlich geben einen detaillierten Einblick in die Innenwahrnehmung von Unternehmen.

Um eine gute Vergleichbarkeit herzustellen, müssen die Daten natürlich regelmäßig erhoben werden.

Employer Branding mit Key Performance Indicators

Die Erfolgskontrolle im Employer Branding mag mit einem gewissen Aufwand verbunden sein; doch dieser zahlt sich aus. Denn systematisch gewonnene Daten erlauben es nicht nur, die Qualität laufender Kampagnen einzuschätzen, sondern geben auch wichtige Anhaltspunkte für eine langfristige Optimierung des Arbeitgeberauftritts. Employer Branding bleibt also in Bewegung!

Sie möchten mehr über erfolgreiche Arbeitgebermarken und entsprechende Reporting-Möglichkeiten erfahren? Unsere Kollegen im Employer Branding beraten Sie gerne.

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